Aktuelle Veranstaltungen

Jubiläumswoche zum 25. Geburtstag des Schaufenster Fischereihafen

Jubiläumswoche zum 25. Geburtstag des Schaufenster Fischereihafen vom 29.08. bis 03.09.2017

Das Schaufenster Fischereihafen feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag und möchte dies mit einheimischen Besuchern und auswärtigen Gästen in seiner Jubiläumswoche vom 29. August bis zum 3. September 2017 mit einem vielfältigen Programm feiern.

Eine Fotoausstellung auf der Veranstaltungsfläche im Fischbahnhof wird in der Jubiläumswoche Besucher auf eine Zeitreise durch die vergangenen 25 Jahre mitnehmen. Und auch die ansässigen Betriebe im Schaufenster Fischereihafen bieten in der Jubiläumswoche besondere Highlights und Jubiläumsangebote für ihre Gäste.

Highlights der Jubiläumswoche vom 29. August bis zum 3. September 2017

Dienstag, 29. August bis Sonntag, 3. September 2017

25 Jahre Schaufenster Fischereihafen – Fotoausstellung
täglich 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr | Veranstaltungsfläche Fischbahnhof


Gehen Sie mit uns auf Zeitreise durch die vergangenen 25 Jahre und erfahren
Sie, wie sich das Schaufenster Fischereihafen zu einem der attraktivsten maritimen
Ausflugsziele an der Nordseeküste entwickelt hat.

Dienstag, 29. August 2017

Zeitzeugen im Fischbahnhof – Jubiläums-Special19:00 Uhr | Fischbahnhof/Theater

Anlässlich des Jubiläums sind die Gründer des Schaufenster Fischereihafen,
Armin Winninger und Hans-Joachim Fiedler, zu Gast. Humorvoll moderiert wird die Zeitzeugen-Veranstaltung der FBG natürlich wieder von Gerd Blancke. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 30. August 2017

Das Schaufenster Fischereihafen leuchtet20:00 Uhr | Schaufenster Fischereihafen

Anlässlich des Jubiläums werden die Gebäude und Schiffe im Schaufenster Fischereihafen besonders stimmungsvoll beleuchtet. Die gastronomischen Betriebe lassen ihre Außenterrassen in einem Kerzenmeer erstrahlen. Zusätzlich werden Wunderkerzen an die Besucher verteilt, so dass das Schaufenster Fischereihafen in hellem Licht erleuchtet.

Fischereihafen früher – Historisches Bilderrätsel
20:00 Uhr | Krohn’s-Eck

Das Historische Museum Bremerhaven und das Krohn’s-Eck laden in die Kultkneipe ein. Matthias Loeber und Maximilian Arens veranstalten mit Ihnen ein historisches Bilderrätsel.

Donnerstag, 31. August 2017

Musiksommer im Schaufenster Fischereihafen
19:00 bis 22:00 Uhr | Schaufenster Fischereihafen

Open-Air Konzert der Tributeband „Graceland“ (Simon & Garfunkel). Der Eintritt ist frei.

Freitag, 1. September 2017

Das Schaufenster Fischereihafen sagt „Danke“

Viele Betriebe im Schaufenster Fischereihafen bieten an diesem Tag ein besonderes
Angebot für ihre Gäste.

Auf dem Salondampfer HANSA gibt es zwischen 12:00 Uhr und 15:00 Uhr kostenlos Fischfrikadellen.
Das Seefischkochstudio bietet in der Zeit von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr Nasi-Goreng nach Art des langjährigen Küchenchefs Peter Mirow zum Jubel-Preis von 2,50 € an.
Die Restaurants Dat Fischhus, Reinhard’s und Gezeiten bieten eine Auswahl an Gerichten für zwei Personen inklusive einem Getränk zum Jubiläumspreis von 25,00 € an.
Ein kleines, maritimes Give away wird vom Wassermann an die Besucher verschenkt.
In den Restaurants Meerfang und Takelage, bei Abelmann Fischfeinkost, in Fiedler’s Fischmarkt, Restaurant und Kolonialwarenladen, sowie im Café Havenbäcker warten weitere Überraschungen auf Sie.
An diesem Tag ist der Eintritt in die Ausstellung Expedition Nordmeere im Fischbahnhof frei.

Samstag, 2. September 2017

Open-Air im Schaufenster Fischereihafen
ab 19:00 Uhr | Schaufenster Fischereihafen

Feiern Sie mit uns das 25-jährige Jubiläum des Schaufenster Fischereihafen bei einem tollen kostenlosen Live-Musikprogramm.

Sonntag, 3. September 2017

Brunch im Schaufenster Fischereihafen
10:00 bis 14:00 Uhr | Salondampfer HANSA, Restaurant Reinhard’s, 
                                      Fiedlers Räucherdiele, Meerfang
11:00 bis 14:00 Uhr | BEST WESTERN PLUS Hotel


Brunch-Schnapper: Zum Preis von 25,00 € für zwei Personen (Einzelpreis 14,00 €) werden leckere Speisen aufgetischt.


Spaß für die Kleinen
ab 10:00 Uhr | Marktplatz

Für die Kleinen gibt es – kostenfrei – ganz besondere Highlights: Kinder dürfen sich auf einen tollen Hüpfburgpark auf dem Marktplatz im Schaufenster Fischereihafen und den Besuch des REV-Maskottchens freuen.

Das Jubiläum des Schaufenster Fischereihafen wird gefördert mit Mitteln aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF).

Jubiläums-Special „Zeitzeugen im Fischbahnhof“ am 29.08.

25 Jahre Schaufenster Fischereihafen: Jubiläums-Special „Zeitzeugen im Fischbahnhof“

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums „Schaufenster Fischereihafen“ findet im Rahmen der Jubiläumswoche vom 29. August bis zum 3. September 2017 am Dienstag, 29. August um 19:00 Uhr eine Zeitzeugen-Veranstaltung besonderer Art statt: Ein Gespräch mit zwei Mitbegründern des Schaufensters, Armin Winninger und Hans-Joachim Fiedler.

Nachdem Armin Winninger als Abteilungsleiter beim Senator für Wirtschaft, Technologie und Außenhandel der Freien Hansestadt Bremen tätig war, trat er am 1. Dezember 1988 in den Dienst der damaligen Fischereihafen- Betriebs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (FBEG). Von da an war er in seiner Funktion als Geschäftsführer der FBEG an der Arbeitsgruppe im Hause des bremischen Wirtschaftssenators beteiligt, die sich Gedanken über die Entwicklung des Areals rund um die älteste Packhalle im Fischereihafen, der Halle IV, machte.

Hans-Joachim Fiedler siedelte sich mit der Räucherei Fiedler und Fiedlers Aalkate in der Packhalle IV an und gehörte somit zu den Gründern der ersten Stunde. Am 26.05.1992 konstituierte sich die Werbegemeinschaft Schaufenster Fischereihafen, deren Vorsitz Hans-Joachim Fiedler übernahm und somit vor Ort für einen starken Zusammenhalt der ansässigen Betriebe sorgte und ihnen während der stürmischen Startphase mit Rat und Tat zur Seite stand.

Armin Winninger und Hans-Joachim Fiedler verfolgten das gemeinsame Ziel, die Entwicklung des Schaufenster Fischereihafen voranzutreiben und sich für den Ausbau der Infrastruktur einzusetzen. Hierzu haben beide mit Visionen, Idealismus und Tatkraft beigetragen.

Heute ist das Schaufenster Fischereihafen ein Ort, an dem die Besucher Einblick nehmen können in die Verarbeitung von Fischen, an dem sie Fisch genießen und kaufen können und alles Wissenswerte rund um den Fisch und das Meer erfahren.

Aber was geschah vor 25 Jahren? Wie nahm alles seinen Anfang?

Das Jubiläums-Special der Zeitzeugen-Veranstaltung findet im TiF – Theater im Fischereihafen statt. Auf der Veranstaltungsfläche im Fischbahnhof ist zum Jubiläum eine Fotoausstellung zu sehen, bei der die Besucher auf eine Zeitreise durch 25 Jahre Schaufenster Fischereihafen gehen können.  Nach der Zeitzeugen-Veranstaltung haben Besucher die Möglichkeit, sich auf einen Rundgang durch die Fotoausstellung zu begeben.

Der Eintritt ist frei.

Klaus-Peter Wolf am 21. August im Fischbahnhof

© Gaby Gerster

Klaus-Peter Wolf präsentiert seinen neuesten Krimi „Totenstille im Watt“ am 21. August im Fischbahnhof

Sie lieben Ostfriesland, das Watt und das Meer? Sie lieben Rupert, Ann Kathrin Klaasen und die anderen aus Klaus-Peter Wolfs Ostfriesland-Kosmos? Dann lernen Sie noch jemanden kennen: Dr. Bernhard Sommerfeldt.

Er ist der Arzt in Norddeich, dem die Menschen vertrauen. Ein Doktor aus Leidenschaft. Er behandelt seine Patienten umfassend. Kümmert sich rührend nicht nur um ihre Wunden, sondern nimmt sich auch ihrer alltäglichen Sorgen an. Hört ihnen zu. Entsorgt auch schon mal einen brutalen Ehemann. Verleiht Geld, das er nicht hat.

Keiner weiß, dass er ein Mann mit Vergangenheit ist. Einer anderen Vergangenheit, als manche sich das vorstellen. Der jetzt mit neuer Identität ein neues Leben lebt. Wer ist dieser Dr. Sommerfeldt, der jetzt in Norddeich in Ostfriesland lebt und als es ihm dort zu brenzlig wird mit dem Zug über Oldenburg nach Bremen fährt, von dort mit dem Taxi weiter fährt ins Atlantic Sail City Hotel am Weserdeich und schließlich im Hotel Haverkamp übernachtet, um … .

Klaus-Peter Wolf stellt seinen neuen Romanhelden persönlich vor am Montag, 21. August 2017 um 19.30 Uhr im Fischbahnhof im Schaufenster Fischereihafen.

Er wird dabei musikalisch begleitet von seinen Komplizen Bettina Göschl, Jens Kommnick und Gunnar Peschke.

Nach der Pause trifft der Krimiautor auf die Wirklichkeit: Im Gespräch mit dem Autor forschen Amtsgerichtspräsident Uwe Lissau, Hotelier Martin Seiffert und Magistratspressesprecher Volker Heigenmooser nach Grenzen zwischen Wirklichkeit und Phantasie.

Eintrittskarten gibt es an der Kasse im Fischbahnhof (Tel. 0471 / 9 32 33-0):
Vorverkauf: 17,00 €  
Abendkasse: 19,00 €

Im Eintrittspreis sind der Besuch der Ausstellung „EXPEDITION NORDMEERE“ und eine Fischsuppe enthalten. Einlass ab 18.00 Uhr,  freie Platzwahl an Tischen.    

Unter allen Teilnehmern wird eine Nacht für Zwei  im Zimmer von Dr. Sommerfeldt im Hotel Haverkamp verlost.

Veranstalter: Friedrich-Bödecker-Kreis im Land Bremen e.V. und die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH/Fischbahnhof.

„Die Rückkehr der Störe“ ab dem 7. Juni 2017 im Fischbahnhof

Sonderausstellung des Meeresmuseums Stralsund vom 7. Juni bis 31. Juli 2017 zu Gast im Schaufenster Fischereihafen

Von weltweit 27 Störarten sind mehr als die Hälfte vom Aussterben bedroht. Auch in unseren heimischen Gefilden sind der Europäische Stör und der Baltische Stör verschwunden. Die Gründe hierfür liegen in der Umweltverschmutzung, der Überfischung und der Veränderung der natürlichen Habitate.

Seit 1990 wird an der Wiederansiedlung der Störe gearbeitet, was eine große Aufgabe ist, da Störe sehr empfindliche und sensible Tiere sind. Sobald sich ihr Lebensraum verändert und beispielsweise Flüsse begradigt werden, geraten die Störe völlig aus der Balance. Sie laichen dort, wo sie selbst geboren sind und falls aus einer Gruppe Störe ein Tier gefangen wird, kann dies dazu führen, dass die anderen Tiere eingehen.

Vom 7. Juni bis zum 31. Juli 2017 wird die Sonderausstellung „Die Rückkehr der Störe“ auf der Veranstaltungsfläche im Fischbahnhof zu sehen sein. Die Ausstellung thematisiert die vom Aussterben bedrohten Fische und deren Neuansiedlung.

Die Wanderausstellung mit rund 150 Schautafeln und Exponaten wurde dem Förderverein des Nordsee-Museums und der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH von dem Meeresmuseum in Stralsund zur Verfügung gestellt. Im Rahmen dieser Sonderausstellung sind weitere Aktivitäten geplant.  Am 20. Juni 2017 um 18 Uhr präsentiert Sabine Brägger aus der Schweiz Störlederprodukte und die Goldschmiede Sven Fischer aus Itzehoe Störschmuck. Am 16.07.2017 um 15 Uhr wird Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Rosenthal, Präsident der internationalen Gesellschaft zur Rettung des Störs, über die weltweiten Bemühungen zur Rettung der Störe im Zeitalter des Klimawandels berichten.

Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.


Begleitende Veranstaltungen:

20. Juni 2017, 18:00 Uhr
„Vom Kaviar zum Störleder“
Präsentation von Störleder-Produkten (Sabine Brägger, Schweiz)
und Störschmuck (Goldschmiede Sven Fischer, Itzehoe)

16. Juli 2017
Vortrag Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Rosenthal, Präsident der internationalen Gesellschaft zur Rettung des Störs, über die weltweiten Bemühungen zur Rettung der Störe im Zeitalter des Klimawandels. 

 

Fotos: © Jan-Peter Reichert/Deutsches Meeresmuseum

„Bremerhavener Matjestage“ vom 14. bis 16. Juli

Hafenspektakel & Bremerhavener Matjestage | Fish & Cars | Verkaufsoffener Sonntag in Bohmsiel

Matjes, Musik und mehr – vom 14. bis 16. Juli ist es wieder Zeit für die „Bremerhavener Matjestage“!

Seit 1992 feiert das Schaufenster am zweiten Juli-Wochenende seinen “Geburtstag“. An drei Tagen wartet auf die Besucher ein abwechslungsreiches Fest mit gutem Matjes und viel Musikprogramm.
 
25 Jahre existiert das Schaufenster Fischereihafen als Werbegemeinschaft der im Fischereihafen ansässigen Unternehmen. Am 11. Juli 1992 eröffneten die ersten Geschäfte und Restaurants in der Packhalle IV. Zum 20. Geburtstag im Jahre 2012 wurde erstmals ein 20 Meter langes Matjesbrötchen verkauft. Seitdem „wächst“ es jährlich um einen Meter.
 
Matjes, Kinderprogramm, Beach und mehr auf dem Markplatz

Ein kleiner Beachbereich auf dem Marktplatz mit Liegestühlen lädt zum Chillen und Verweilen ein (der große geplante Beachbereich kann aufgrund der unsicheren Wetterlage nicht stattfinden). Dazu einen Cocktail, frisch gegrillter Fisch oder einen Burger aus den Ständen rund um dem Beachbereich. Ein umfangreiches Kinderprogramm, spielen und buddeln im Sand, ein großes Hüpfburgenland oder eine Runde auf dem Karussell, da wird es auch den Kleinen nicht langweilig.
 
Das Seefischkochstudio präsentiert die Friesenkrone mit Matjesburgern und Matjespita und Royal Greenland mit Sea Dogs und Fish & Chips. Die Foodtrucks von Transgourmet und von Pünktchen & Anton sind mit ihren spektakulären Burgern dabei.
 
Wie immer bietet das Hafenspektakel ein abwechslungsreiches Musikprogramm. Norddeutsche und ein holländischer Shanty-Chor, Party-Bands und als besonderes Highlight die Coverband Dire Strats beleben das Schaufenster mit ihren musikalischen Darbietungen.
 
Fish & Cars: Das 5. Treffen der US Cars im Fischereihafen
 
Die Mitglieder der Gruppe „US-Cars Bremerhaven“ haben zum Treffen der Szene unter dem Titel „Fish & Cars – das 5. US-Car-Treffen“ eingeladen. In diesem Jahr wird das Treffen zum ersten Mal zweitägig am Samstag und Sonntag durchgeführt.
 
Verkaufsoffener Sonntag in Bohmsiel
 
Sonntag, 16. Juli: Von 13 bis 18 Uhr öffnen viele der Geschäfte im Gewerbepark Bohmsiel zum „Verkaufsoffenen Sonntag“ die Türen. Die Einzelhändler versprechen stressfreies Shoppen mit tollen Angeboten.
 
Die Programmübersicht zum Hafenspektakel 2017 finden Sie auf der Website des Schaufenster Fischereihafen: www.schaufenster-fischereihafen.de


Fotos: © Veranstaltungsbüro Schaufenster Fischereihafen

Nordwestradio unterwegs - Live aus dem Fischbahnhof am 14. Juni 2017

Vom Winde verweht? Wie Bremerhavens Zukunft als Windkraft-Standort aussieht

Nordwestradio unterwegs

Mittwoch, 14. Juni 2017, 18.05-19.00 Uhr
Livesendung aus dem Fischbahnhof, Veranstaltungszentrum der FBG, Am Schaufenster 6 in 27572 Bremerhaven


Wie Radio Bremen berichtet sitzt der Schock tief bei den rund 300 Beschäftigten des Rotorblattwerks Powerblades in Bremerhaven: Der Mutterkonzern Senvion will das Werk im Herbst dieses Jahres schließen. Doch die Belegschaft will das nicht kampflos hinnehmen. Sie hofft auf einen Anschlussauftrag - und dass Senvion für die Zukunft doch noch auf Bremerhaven als Standort für die Windkraft-Branche setzt – auch wenn der in der Stadt geplante Offshore-Hafen in weite Ferne gerückt ist.

Ähnlich schwierig ist die Lage beim Unternehmen in der Nachbarschaft, so Radio Bremen: bei Adwen. Der Windanlagen-Hersteller ist vom Siemens-Konzern geschluckt worden. Nun geht es darum, was in Bremerhaven noch bleibt. Denn Siemens baut in Cuxhaven gerade eine neue Fabrik für Offshore-Anlagen, und Niedersachsen preist die Stadt als „Deutsches Offshore-Zentrum“ an. Adwen hat Beschäftigten schon den Hinweis gegeben, sie könnten sich ja schon mal in Cuxhaven bewerben. Keine guten Signale für Bremerhaven.

Welche Zukunft also hat Powerblades noch in der Stadt? Wird das Werk tatsächlich geschlossen, muss der Konzern dann Millionen-Fördermittel an das Land Bremen zurückzahlen? Wie geht es weiter bei Adwen? Und welche Bedeutung hat Bremerhaven überhaupt noch als Standort für die Branche? Das sind einige der Fragen bei unserer Live-Sendung Nordwestradio unterwegs am Mittwoch, 14. Juni, aus dem Fischbahnhof, Veranstaltungszentrum der FBG, Am Schaufenster 6, 27572 Bremerhaven.

Teilnehmer der Gesprächsrunde mit Nordwestradio-Moderator Stefan Pulß sind:

·         Immo von Fallois, Sprecher des Senvion-Konzerns
·         Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der Bremerhavener Wirtschaftsförderung BIS
·         Andreas Wellbrock, Geschäftsführer des Branchenverbands Windenergieagentur WAB
·         Dirk Briese, Geschäftsführer des Forschungsinstituts Windresearch GmbH
·         Kemal Piskin, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Bremerhaven
·         Alan-Thomas Bruce, Powerblades-Betriebsratsvorsitzender
 

Redaktion: Dirk Bliedtner (Nordwestradio)

Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Nordwestradio:
Ein Programm von Radio Bremen
UKW Bremen 88,3 und Bremerhaven 95,4 MHz, im Digitalradio, via Satellit, im Kabel, als Podcast und Live-Stream auf www.radiobremen.de/nordwestradio

Impressionen Zeitzeugen am 11. April (Fotos: © Heiko Sandelmann)

Heino Brockhage – Zeitzeuge am 11. April 2017

Heino Brockhage, Foto: © Jürgen Tiedemann, Bremerhaven

Sechste Folge der Veranstaltungsreihe „Zeitzeugen im Fischbahnhof“: Heino Brockhage – Autor, Skipper und Mitarbeiter der Gewerbeaufsicht!

Am Dienstag, 11. April 2017 fand die sechste Veranstaltung der Veranstaltungsreihe „Zeitzeugen im Fischbahnhof“ statt. Zu Gast war Heino Brockhage, ehemaliger Mitarbeiter der Gewerbeaufsicht.

Heino Brockhage arbeitete ab 1974 bei der Gewerbeaufsicht und schmunzelnd berichtete er von einem Besuch bei einer Räucherei im heutigen Schaufenster Fischereihafen um dort die Arbeitsschutzbedingungen zu prüfen. Der Inhaber der Räucherei hatte einen grün-weißen Schal um und begrüßte ihn mit den Worten, dass für derlei Spielereien, wie Betriebsbesichtigungen es seien, keine Zeit sei, da gearbeitet werden müsse. Erst nachdem Brockhage nicht locker ließ, wurde die Betriebsbesichtigung mit einem zufriedenstellenden Ergebnis vorgenommen. Heino Brockhage betonte, dass die Gewerbeaufsicht natürlich ohne Termin bei den Firmen aufschlug und dies führte häufig zu Unterbrechungen in den Abläufen der Firmen.

Brockhage, begeisterter Segler, reichten irgendwann der Bederkesaer See und die  Nord- und Ostsee nicht mehr aus. Er heuerte auf der Grönland an, aber hier wurde lediglich noch ein Koch gesucht. Also blieb keine andere Möglichkeit, als sich von seiner Frau Karin die entsprechenden Grundkenntnisse zeigen zu lassen, um den Anforderungen gewachsen zu sein. Anerkennend und stolz berichtete er, dass seine Frau Karin bei Segeltouren und schlechtem Wetter immer die Ruhe behielt und auch in solchen Situationen wusste, was zu tun war.

2015 veröffentlichte er ein Buch zur Lebensgeschichte des Kapitäns Robert Hilgendorf, ein zweites Buch ist in Arbeit. „Es ist wichtig, dass der Kopf rege bleibt“, betonte Brockhage und so ist er auch in seinem Ruhestand mehr als aktiv. Unverändert organisiert er Fahrradtouren durch den Fischereihafen, hält Vorträge und nimmt Aufgaben für die Schifffahrtsgeschichtliche Gesellschaft in Bremerhaven wahr. Dr. Peters, der erste Vorsitzender der Schifffahrtsgeschichtlichen Gesellschaft saß im Publikum und hob hervor, dass die Vergangenheit auch Teil der Zukunft sei und mehr dazu beigetragen werden müsse, dass die Historie der Stadt und des Fischereihafens bekannt und aufrechterhalten werden müsse.

Gerd Blancke, der Moderator der Veranstaltung, hatte an diesem Abend Mühe, die Veranstaltungszeit einzuhalten. Es gab einfach zu viel zu erzählen.

Die Veranstaltungsreihe geht in die Sommerpause und wird im Herbst weiter fortgesetzt, denn mit Saisonbeginn sind die Außenveranstaltungen im Schaufenster Fischereihafen wieder ein beliebtes Ausflugsziel für die Gäste.

Das Team vom Fischbahnhof der FBG bedankt sich herzlich bei den bisherigen „Zeitzeugen im Fischbahnhof“: Bernd Ahrens, Reinhard Meiners, Hans-Joachim Reim, Heinz Leifheit, Lutz Natusch, Heino Brockhage  und dem Moderator Gerd Blancke. Sie haben dafür gesorgt, dass diese Veranstaltungsreihe so gut angenommen wurde.

Öffnungszeiten Ostern 2017 im Schaufenster Fischereihafen

Öffnungszeiten zu den Osterfeiertagen 2017 im Schaufenster Fischereihafen

Über Karfreitag und Ostern 2017 haben die Einrichtungen und Betriebe im Fischbahnhof und der Halle IV sowie die Tourist-Info im Schaufenster Fischereihafen geänderte Öffnungszeiten. Eine Liste mit allen Öffnungszeiten finden Sie hier als PDF zum Download.

Zeitzeugen im Fischbahnhof am 11. April um 19:00 Uhr

Heino Brockhage, Foto: © Jürgen Tiedemann, Bremerhaven

Sechste Folge der Veranstaltungsreihe „Zeitzeugen im Fischbahnhof“: Heino Brockhage – Autor, Skipper und Mitarbeiter der Gewerbeaufsicht!

Am Dienstag, 11. April 2017 findet um 19:00 Uhr die sechste Veranstaltung der Veranstaltungsreihe „Zeitzeugen im Fischbahnhof“ statt. Dieses Mal wird Heino Brockhage zu Gast sein.

Wer sich für maritime Themen interessiert, landet automatisch bei Heino Brockhage. Er ist ein begeisterter Skipper und Fahrtensegler der Nord- und Ostsee. Aber er ist auch als Autor aktiv, 2015 veröffentlichte er ein Buch zur Lebensgeschichte des Kapitäns Robert Hilgendorf.

Heino Brockhage organisiert u.a. Fahrradtouren durch den Fischereihafen, denn hier kennt er sich aus! Mehr als 40 Jahre war er bei der Gewerbeaufsicht des Landes Bremen am Dienstort Bremerhaven tätig. Die Kontrolle der Einhaltung von Arbeitsschutzgesetzen gehörte zu seinen Aufgaben. In all den Jahren hat er viel erlebt und weiß viel zu erzählen.

Gerd Blancke wird die Veranstaltung in seiner beliebten Art moderieren. Die Veranstaltung findet wieder auf der Veranstaltungsfläche im Fischbahnhof statt. Auch an diesem Abend wird die mobile Trennwand zwischen der Veranstaltungsfläche und der Ausstellung „Expedition Nordmeere“ geöffnet, so dass die Besucher einen Blick auf die  Vitrinen mit den Fischexponaten werfen können.

Die Veranstaltungsreihe geht anschließend in die Sommerpause und wird im Herbst fortgesetzt, denn mit Saisonbeginn sind die Außenveranstaltungen im Schaufenster Fischereihafen wieder ein beliebtes Ausflugsziel für die Gäste.

Das Team vom Fischbahnhof bedankt sich herzlich bei den bisherigen „Zeitzeugen im Fischbahnhof“: Bernd Ahrens, Reinhard Meiners, Hans-Joachim Reim, Heinz Leifheit, Lutz Natusch  und der Moderator Gerd Blancke haben dafür gesorgt, dass diese Veranstaltungsreihe so gut angenommen wurde.

Fischgastronom mit Leidenschaft - Lutz Natusch zu Gast am 14. März

FBG-Veranstaltungsreihe „Zeitzeugen im Fischbahnhof“ – Die Marke Lutz Natusch

Als fünfter Zeitzeuge stand Lutz Natusch gemeinsam mit Moderator Gerd Blancke auf der Bühne im Fischbahnhof. Lutz Natusch ist seit Jahrzehnten unbestrittener Botschafter des guten Geschmacks für den Fischereihafen, die Stadt Bremerhaven und auch für das Land Bremen. Schon alleine das Aufzählen aller Auszeichnungen, die er im Laufe der Jahre für seine Arbeit erhalten hat, würde einen ganzen Abend füllen. Was aber kaum jemand im vollbesetzten Fischbahnhof wusste, Lutz Natusch ist nicht nur ein ausgezeichneter Gastronom, sondern war in seiner Jugend auch ein hervorragender Sportler. Im Gespräch mit Gerd Blancke berichtet er über die schöne Zeit, in der er mehrmals deutscher Meister im Kajakfahren war. Er erinnert sich gern an die Sportfreunde von damals. Dabei erinnert er sich aber mit einem Schmunzeln im Gesicht auch an ein Treffen mit diesen alten Freunden vor ein paar Jahren in Hamburg, bei dem er auf einmal vor vielen, ihm völlig unbekannten alten Herren stand, die auch ihn zuerst nicht wieder erkannt hatten. „Mensch Lutz, du warst doch immer so ein hübscher Junge!“ So ist er und so kennen ihn seine Gäste im Restaurant Natusch und auch im bayrischen Ayingen, immer mit einem lockeren Spruch auf den Lippen. So entstand im Lauf der Jahre die Marke Natusch mit Qualität, Individualität und Beharrlichkeit.


Neben dem Betrieb in Bremerhaven ist ihm die Ayinger Fischwoche ans Herz gewachsen. Als Botschafter für Fisch aus Bremerhaven hat er es in die Münchener Medien und in die Herzen der Prominenz geschafft. Auf Fotos zeigt er seine Treffen mit dem ehem. Innenminister Otto Schily und mit Uli Hoeneß, dem Präsidenten des FC Bayern München. Im 800 Kilometer entfernten Restaurant »August und Maria« zelebriert Natusch mit seinem Team in diesem Jahr zum 30. Mal die Ayinger Fischwoche. Stets dabei, sein Freund Egon Cordes, ein Bremerhavener, der im Süden Deutschlands die Norddeutsche Flagge hoch hält.

Wie es sich für einen Zeitzeugen gehört, hat er natürlich auch so einiges über die alten Zeiten im Fischereihafen zu berichten. Im Jahr 1945 kam Lutz Natusch mit seinen Eltern aus Görlitz nach Bremerhaven. Die Familie Natusch betrieb dann die ersten Jahre ein Lokal im ehemaligen Seemannsheim im Fischereihafen, bis dann sein Vater Heinz 1951 das damalige Bereitschaftsgebäude des Fischbahnhofs pachtete. Schon damals wurde Fisch serviert. Im Keller befand sich eine lebhafte Seemannskneipe, der Knurrhahn. Dieser Knurrhahn hat bei Lutz Natusch Narben hinterlassen. Immer wenn es zu bunt wurde, musste der sportliche Lutz unter den Fischerleuten kräftig aufräumen, auch wenn seine Mutter die eigentliche Respektsperson im Hause war, wie er zugibt. Neben der guten Küche ist auch das Ambiente im Hause Natusch ein Aushängeschild. Mit viel Liebe zum Detail, mit Organisationsgeschick und mit der Hilfe vieler Freunde hat er über die Jahre ein einmaliges Lokal geschaffen. Voller Stolz erzählt er von Bullaugen aus dem Schiff von Winston Churchill, der Kajüte aus der Jacht von Errol Flynn und von Auslegern eines Schiffes des früheren Rennfahrers Jochen Maas, die unter der Decke des Laderaums im Obergeschoss hängen.

Und noch eine weitere Facette von Lutz Natusch kam zum Vorschein. Als in den 80er Jahren der Slogan „Ami go home“ im Umlauf war lud er kurzerhand amerikanische Familien, die die Weihnachtszeit fern der Heimat in Bremerhaven in der Kaserne verbringen mussten, zu einem Weihnachtsessen ein. 10 Jahre lang hat er diese Tradition fortgeführt.

Es war ein bewegender Abend für Lutz Natusch. Neben den Ereignissen der  Vergangenheit berichtete er auch von Neuerungen in der Gegenwart. Lutz Natusch wird sich aus dem aktiven Gastronomieleben zurückziehen und das Restaurant an seine Tochter Tanja Natusch übergeben. Aber nur auf der Couch liegen, das ist nicht die Welt von Lutz Natusch. Jetzt, wo er Zeit hat, da wird er sich um den Vertrieb der Natusch-Aquavits und hauseigenen Köstlichkeiten kümmern. Er bleibt eben eine Marke.

Die FBG wird die Veranstaltungsreihe Zeitzeugen fortsetzten. Am 11. April 2017, 19:00 Uhr, kommt mit Heino Brockhage bereits der sechste Zeitzeuge in den Fischbahnhof. Die Moderation übernimmt wieder Gerd Blancke in seiner einmaligen Art.

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet von Radio Weser.TV.

 

 

Impressionen Zeitzeugen am 14. März (Fotos: © Heiko Sandelmann)

Fischerei im Bild – eine Wanderausstellung bis zum 18. April im Fischbahnhof

Fischer unter sich von Sven Brux, 1. Platz Themengebiet: Fischerei – Erlebnis in der Natur
Ohne Leitplanken von Carsten Ulrich, 1. Platz Themengebiet: Fischerei – Verantwortungsvolle Nutzung des Meeres
Reusen im Strom von Anja Seegers, 1. Platz Themengebiet: Fischerei – Arbeit in Kultur und Urlandschaft

Fischerei im Bild – eine Wanderausstellung des Deutschen Fischerei-Verbands ab dem 15. März im Fischbahnhof

Noch bis zum 18. April 2017 ist im Fischbahnhof die Wanderausstellung unter dem Motto FISCHEREI IM BILD: „Nachhaltige Fischerei vereint Mensch und Natur“ zu sehen.

Die Wanderausstellung wurde dem Fischbahnhof von dem Deutschen Fischerei-Verband e.V. in Hamburg  zur Verfügung gestellt. Sie ist das Ergebnis eines in 2015 durchgeführten Fotowettbewerbs und zeigt in faszinierenden Fotografien, wie Fischerei heute betrieben und gesehen wird.

Die Sorge um die Umwelt hat die Tatsache, dass auch die Fischerei vielerorts bedroht ist, in den Hintergrund treten lassen. Dabei sind unsere Fischer die besten Garanten für eine nachhaltige Nutzung einer der wertvollsten Ressourcen unseres Planeten und kämpfen seit Beginn der Industrialisierung für saubere Gewässer. Fischerei prägt das Gesicht der Küsten-, Seen- und Flusslandschaften. Die 21 ausgewählten Fotografien dokumentieren die tiefe Naturverbundenheit sehr unterschiedlicher Menschen – ob Kutterfischer an der Nord- und Ostsee, Binnenfischer an Seen und Flüssen, Teichwirt im Binnenland oder Angelfischer am Wildbach. Für die Zukunft eines harmonischen Miteinanders von Mensch und Natur spielen sie alle eine wichtige Rolle.

Die Jury des Fotowettbewerbs bestand aus dem Maler, Zeichner und Bildhauer Joachim Kusber, dem Ozeanograph Dr. Gerd Wegner, dem Fischwirtschaftsmeister, Fischereiberater und Maler Karl R. Will und dem Fotografen und Autor Kirk R. Williams. 21 Fotografien haben es in die engere Auswahl geschafft. Die Fotos zeigen Interpretationen zu den Themen:

•    Fischerei – Verantwortungsvolle Nutzung des Meeres
•    Fischerei – Arbeit in Kultur und Urlandschaft
•    Fischerei – Erlebnis in der Natur

Der Deutsche Fischerei-Verband wurde als Zusammenfassung aller Fischereisparten in Deutschland bereits 1870 gegründet. Meeresfischerei, Binnen-fischerei mit der Aquakultur und die Angelfischerei vertreten unter seinem Dach die gemeinsamen Interessen. Der Verband hat vorrangig die Aufgabe, die Zusammenarbeit der gesamten Fischerei bei der Erhaltung und Entwicklung einer verantwortungsvollen Fischerei auf nationaler und internationaler Ebene zu fördern.

Die folgenden Verbände gehören dem Deutschen Fischerei-Verband an:

Für die Meeresfischerei der Verband der deutschen Kutter- und Küstenfischer e.V. (VDKK) und der Deutsche Hochseefischerei-Verband e.V. (DHV). Für die berufliche Binnenfischerei und Aquakultur der Verband der Deutschen Binnenfischerei und Aquakultur e.V. (VDBA) und für die organisierten Angelfischer der Deutsche Angelfischer-Verband e.V. (DAFV).

Öffnungszeiten:
Täglich 10.00 bis 18.00 Uhr (Feiertage abweichend)
Eintritt frei.

„Zeitzeugen im Fischbahnhof“ am 14. März 2017

Foto: © Natusch

Fünfte Folge der Veranstaltungsreihe „Zeitzeugen im Fischbahnhof“: Lutz Natusch – Patron des Fischereihafenrestaurants Natusch!

Am 14. März 2017 findet um 19:00 Uhr die fünfte Veranstaltung der Veranstaltungsreihe „Zeitzeugen im Fischbahnhof“ statt. Dieses Mal wird Lutz P. Natusch zu Gast sein, der Patron des Fischereihafenrestaurants Natusch.

Wenn man den Namen Natusch im Internet eingibt, erhält man zahlreiche Informationen über Lutz Natusch. Das Restaurant ist 65 Jahre alt – Lutz Natusch „unwesentlich“ älter. Mit seiner Frau Monika hat er vor 36 Jahren den elterlichen Betrieb übernommen. Das Restaurant ist weit über die Grenzen Bremerhavens hinaus bekannt und daran hat man hart gearbeitet. Schlagworte wie Sterne-Restaurant, Gourmetführer oder Seafood Star sind keine Seltenheit in Verbindung mit dem Namen „Natusch“. Welche Anfänge nahm der Betrieb und was kann Lutz Natusch über die Fischauktion in Bremerhaven berichten? Wie sieht Lutz Natusch seine Botschaft in Sachen Fisch nach so vielen Jahren im Fischereihafen und was verbirgt sich hinter dem Wort Smörgasbord?

Lutz Natusch wird dem Moderator Gerd Blancke, der bekannt ist durch seine plattdeutsche Musik oder als Kabarettist bei den „Müllfischern“, all diese Fragen beantworten in seiner offenen und direkten Art.  Es treffen insofern zwei humorige Typen aufeinander!

Die Veranstaltung findet auf der Veranstaltungsfläche im Fischbahnhof statt. Auch an diesem Abend wird die mobile Trennwand zwischen der Veranstaltungsfläche und der Ausstellung „Expedition Nordmeere“ geöffnet, so dass die Besucher einen Blick auf die  Vitrinen mit den Fischexponaten werfen können.

Lutz Natusch hat auch einige Fotos zusammengestellt, die gezeigt werden.

Der nächste Termin der Veranstaltungsreihe findet am 11. April 2017 statt. Zu Gast wird Heino Brockhage sein. Heino Brockhage war bei der Gewerbeaufsicht in Bremerhaven tätig und ist darüber hinaus nicht nur als Autor aktiv.

Frühlings- und Ostermarkt am 11. und 12. März 2017 im Fischbahnhof

Nach dem erfolgreichen Kunsthandwerkermarkt am 2. Advent letzten Jahres startet das Team im Fischbahnhof nun ins Frühjahr mit einem Frühlings- und Ostermarkt. Am Besucheraufkommen bei dem Adventsmarkt war deutlich erkennbar, dass diese Märkte im Fischbahnhof willkommen sind.

Eine Vielzahl von Teilnehmern bietet ihre liebevoll handgefertigten Unikate an. Viele der Aussteller waren bereits bei dem Adventsmarkt vertreten. Die gute Stimmung und die schöne Atmosphäre im Fischbahnhof haben ihren Teil dazu beigetragen, dass die Aussteller gern wieder dabei sind. Angeboten werden Seidenmalerei, exklusive Schreibgeräte, Patchwork-Kissen und -Decken, handbemalte Gänseeier, Osterkränze aus Buchsbaum, handgefertigter Schmuck, Keramik, Holzarbeiten u.v.m.

Abgerundet wird das Angebot mit Frühlings- und Osterdekorationen der Gärtnerei Rieger.

Sicherlich werden die Besucher viele Anregungen finden, um auch in ihrem Heim den Frühling einziehen zu lassen. Das eine oder andere Geschenk zu Ostern ist sicherlich auch dabei.

Es sind noch einige Tische für Teilnehmer verfügbar. Wer Interesse hat, kann sich unter der Nummer 0471-9323310 beim Team vom Fischbahnhof melden.

„Zeitzeugen im Fischbahnhof“ am 14. Februar 2017

Heinz Leifheit; Foto: © Veranstaltungsbüro Schaufenster Fischereihafen

Vierte Folge der Veranstaltungsreihe „Zeitzeugen im Fischbahnhof“: Klingeltouren ambulanter Fischhändler

Am 14. Februar 2017 findet um 19:00 Uhr die vierte Veranstaltung der Veranstaltungsreihe „Zeitzeugen im Fischbahnhof“ statt. Dieses Mal wird Heinz Leifheit zu Gast sein, der als ambulanter Fischhändler von 1959 bis 1991 unterwegs war.

Der Fisch war noch nicht so bekannt Ende der 1950er im Binnenland. Es wurden u.a. Kochfisch, Scholle, Heringe und Fischfilet vom Fischwagen aus verkauft. Heinz Leifheit fuhr Richtung Bruchhausen-Vilsen und Sulingen. Mehr als 500 km pro Woche hat er hinter sich gebracht. Was als sogenannte „Klingeltour“ bezeichnet werden konnte, wird er am Veranstaltungsabend erklären. 

Die erste Tour der Woche ging dienstags um 5.00 Uhr los, zurück kam Heinz Leifheit am Mittwochnachmittag. Start der zweiten Tour war donnerstags um 5.00 Uhr, Rückkehr am Freitagabend um 18.00 Uhr. Das war schon stressig und für die Familie blieb in der Woche wenig Zeit.

Die ambulanten Fischhändler kümmerten sich nicht nur um den Verkauf von Fisch, sondern auch um eine ganz besondere Veranstaltung, nämlich dem „Ball Maritim“. Hier gehörte Heinz Leifheit zu den Planern mit einer ordentlichen Portion Organisationstalent. Ab 1992 kam ihm dieses Talent wieder zu Gute! Wobei, wird noch nicht verraten.

Gerd Blancke, der bei den Besuchern dieser Veranstaltungsreihe beliebt ist durch seine humorvolle Moderation, ist ebenfalls wieder mit von der Partie.

Die Veranstaltung findet auf der Veranstaltungsfläche im Fischbahnhof statt. An diesem Abend wird die mobile Trennwand zwischen der Veranstaltungsfläche und der Ausstellung „Expedition Nordmeere“ geöffnet, so dass die Besucher einen Blick auf die  Vitrinen mit Fischexponaten werfen können.

Heinz Leifheit hat zusammen mit der Archivgruppe der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft einige Fotos zusammengestellt, die gezeigt werden.

Der nächste Termin der Veranstaltungsreihe findet am 14. März 2017 statt. Zu Gast wird Lutz Natusch vom Fischereihafenrestaurant Natusch sein.

Neujahrsempfang im Fischbahnhof am 30. Januar 2017

Am Montag, 30. Januar 2017 fand der alljährliche Neujahrsempfang im Fischbahnhof statt. Eingeladen haben die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH, die Werbegemeinschaft Schaufenster Fischereihafen und die Schaufenster Fischereihafen Werbe- und Veranstaltungs-GmbH. Knapp 300 Gäste aus der Wirtschaft, Politik und dem öffentlichen Leben sind dieser Einladung gefolgt.

Nach den Reden von Oberbürgermeister Melf Grantz, Frau Petra Neykov, Geschäftsführerin der FBG mbH und Hans-Joachim Fiedler von Fiedler Meeresdelikatessen kam der kulinarische Genuss nicht zu kurz. Das Fischereihafen-Restaurant Natusch, das Krohns Eck, die Takelage, Biozoon Food Innovations GmbH, die Betriebe der Firma Fiedler, Fischfeinkost Abelmann, das Café Havenbäcker und der Salondampfer Hansa präsentierten sich mit Speisen und Getränken am Neujahrsempfang. Das Seefischkochstudio hat auftrags der FBG mbH ein Büffet mit warmen Speisen aufgetischt.

Für die musikalische Untermalung sorgte Jan-Hendrik Ehlers am Klavier. Es war der 16. Neujahrsempfang im Fischbahnhof.

Impressionen vom Neujahrsempfang (Fotos: © Heiko Sandelmann)

Rückblick: „Zeitzeugen im Fischbahnhof“ am 17. Januar 2017

Foto: © Heiko Sandelmann

Zur Veranstaltung am 17. Januar 2017 hatte sich wieder eine Vielzahl von Besuchern im Fischbahnhof eingefunden.  Dieses Mal war der Krabbenkutter-Kapitän Hans-Joachim Reim zu Gast, der nicht nur viel über den Krabbenfang zu berichten wusste, sondern auch über Motorräder, denn den Fischereihafen hatte er durch den Motorrad-Sportclub-Unterweser in den 1960er Jahren kennengelernt. Hans-Joachim Reim fuhr eine Yamaha, die er auch an diesem Abend voller Stolz auf Bildern präsentierte.

Nach etlichen Rennen, u.a. in der Tschechoslowakei, ist Hans-Joachim Reim im Jahr 1983 schwer gestürzt.  Danach fuhr er keine Rennen mehr. Sein Motorrad wurde im Obergeschoss seines Hauses untergebracht. Schmunzelnd berichtete er, dass den Helfern sicherlich heute noch die Arme wehtun, denn das Motorrad bringt schon einige Kilos auf die Waage. Seine Frau Waltraut, die immer an seiner Seite ist, hat den Vorschlag unterbreitet, die Wand hinter dem Motorrad mit Spiegeln zu versehen, damit es von allen Seiten gut sichtbar ist. Dieser Vorschlag wurde gern umgesetzt.

Beruflich war Hans-Joachim Reim bei der Schichau-Seebeck-Werft tätig. Als dann Anfang 1984 eine Phase der Kurzarbeit einkehrte, ist die Idee entstanden, einen Kutter für den Krabbenfang zu bauen. Baupläne hierzu gab es nicht. Hans-Joachim Reim betonte, dass er sich immer Leute gesucht und auch glücklicherweise gefunden habe, die ihr Wissen gern an ihn weitergegeben haben. Dafür sei er heute noch vielen Helfern dankbar. Ende September 1984 folgte die Schiffstaufe. Da der kleine Kutter lediglich zehn Meter lang war, anstatt der sonst bei solchen Kuttern üblichen 16 bis 17 Meter, hatte Hans-Joachim Reim angedacht, den Kutter “Floh“ zu taufen. Dieser Vorschlag stieß bei seiner Frau Waltraut allerdings auf wenig Akzeptanz. Gemeinsam entschloss man sich, den Kutter „Steinbock“ zu nennen. Da beide Eheleute vom Sternzeichen Steinbock sind, wurde somit der dritte Steinbock in die Familie aufgenommen.  

Zu Spitzenzeiten brachte Hans-Joachim Reim 1,2 Tonnen Fang mit nach Hause. Dies ist heute eher selten.

Auch in den Wintermonaten gibt es viel zu tun. „Mit der Schiffspflege verdient man das meiste Geld“, betonte Reim, der seinen Kutter laut Aussage des Germanischen Lloyds immer bestens gewartet und instandgehalten hat.

Anfang Juni/nach Pfingsten, geht es wieder hinaus auf Krabbenfang. Die Eheleute Reim freuen sich auf die Saison und auf das Schaufenster Fischereihafen, wo der Kutter seinen Liegeplatz hat. Sie haben so viel gesehen und auf die Frage, warum sie so einen prädestinierten Liegeplatz haben, antworten sie: „Das Schaufenster Fischereihafen ist um uns herum entstanden!“.
 
Moderiert wurde die Veranstaltung wieder von Gerd Blancke, der an diesem Abend Mühe hatte, zu Wort zu kommen. Für diese Veranstaltungsreihe nimmt er die Vorbereitung mit dem ersten Interview der Gäste und der Moderation am Veranstaltungsabend wahr und sucht auch die passende Musik heraus. Beliebt ist Gerd Blancke nicht nur bei dem Publikum, sondern auch stets gern gesehen bei dem Team im Fischbahnhof. Bei der Veranstaltung war die mobile Trennwand zur Ausstellung „Expedition Nordmeere“ geöffnet worden, um den Besuchern einen Einblick in die Unterwasserwelt zu geben.

Die Veranstaltungsreihe wird am 14. Februar 2017 fortgesetzt. Gerd Blancke wird Heinz Leifheit begrüßen, der als mobiler Fischhändler unterwegs war.

„Zeitzeugen im Fischbahnhof“ am 17. Januar 2017

Zeitzeugen-Veranstaltung am 15.11.2016, Foto: © Heiko Sandelmann
Hafenterrassen mit dem Kutter "Steinbock", Foto: © Martina Buchholz

Nächste Folge der Veranstaltung Zeitzeugen im Fischbahnhof: Was Motorräder und Krabbenfang gemeinsam haben

Diese und weitere Fragen beantwortet Krabbenkutter-Kapitän Hans Joachim Reim als nächster Zeitzeuge am 17. Januar 2017 ab 19:00 Uhr im Fischbahnhof.

Der Fischereihafen war Hans Joachim Reim schon Anfang der 1960er Jahre ans Herz gewachsen. Allerdings interessierte er sich damals eher für Motorräder, als für den Fischfang. Das Fischereihafenrennen war seine Anlaufstation.

Damals dachte er noch nicht darüber nach, dass diese Freizeitaktivität im Fischereihafen von der beruflichen Seite abgelöst werden würde, denn er war beruflich als Schlosser bei einer Bremerhavener Werft beschäftigt. Anfang der 1980er Jahre wurde auf der Werft Kurzarbeit angemeldet und so kam es zu einem beruflichen Umdenkprozess.

Hans Joachim Reim entschied sich für den Bau eines eigenen Kutters. Nach knapp einem Jahr Bauzeit war es dann endlich soweit. Das Schiff hatte alle erforderlichen Genehmigungen und es ging raus auf Krabbenfang! Warum Hans Joachim Reim und seine Ehefrau das Schiff „Steinbock“ nannten, wird allerdings noch nicht verraten.
 
Moderiert wird die Veranstaltung wieder mit Humor und Charme von Gerd Blancke, beliebt und bekannt durch seine plattdeutsche Musik, als Kabarettist und nicht zuletzt als Salzer des Bremerhavener Matjesordens.

Die Veranstaltung findet im Fischbahnhof auf der Veranstaltungsfläche statt.
Die mobile Trennwand zwischen der Veranstaltungsfläche und der Ausstellung „Expedition Nordmeere“ wird geöffnet, so dass die Vitrinen mit Fischexponaten der Ausstellung zu sehen sein werden.

Es werden auch wieder Fotos aus dem Archiv der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft gezeigt.

Die Veranstaltungsreihe wird am 14. Februar 2017 fortgesetzt. Gerd Blancke wird Heinz Leifheit begrüßen, der als mobiler Fischhändler unterwegs war.

Die Veranstaltung ist kostenlos.

„Schatten der Tiefsee“: Kinderprogramm am 6. Januar 2017

Foto: © Heiko Sandelmann
Foto: © Heiko Sandelmann

„Schatten der Tiefsee“: Kinderprogramm in der Ausstellung „Expedition Nordmeere“ am 6. Januar 2017

Kinder aufgepasst, die Ausstellung „Expedition Nordmeere“ geht mit einem neuen Programm an den Start! In Zusammenarbeit mit Ulrike Andersen vom Figurentheater Bremerhaven habt Ihr die Möglichkeit, Eure eigene Aufführung auf dem Schiff „Nordmeere“ zu inszenieren.

Bevor dieser große Augenblick gekommen ist, sind noch einige Dinge zu erledigen: Kommt in Begleitung Eurer Eltern, Geschwister oder Großeltern am 6. Januar 2017 um 15 Uhr in die Ausstellung „Expedition Nordmeere“ im Fischbahnhof. Ulrike Andersen vom Figurentheater wird Euch in Empfang nehmen und mit Euch einen Rundgang durch die Ausstellung vornehmen. Das hat auch einen besonderen Grund: Ihr sollt Euren Lieblingsfisch aus den vielen vorhandenen Fischen aussuchen und ihn selbst basteln. Es wird sicherlich spannend, welche Fische in  die engere Auswahl gelangen. Das Team vom Fischbahnhof hat für Euch jede Menge Bastelmaterial zusammengestellt, damit Ihr Euren Fisch fertigstellen könnt.

Anschließend geht es zurück in die Ausstellung auf das Schiff „Nordmeere“. Hier ist schon eine große Schattenwand aufgebaut. Nun dürft Ihr Euch hinter der Schattenwand verstecken und mit Eurem Fisch ins Abenteuer der Tiefsee abtauchen.

Eure Begleiter werden in der Zwischenzeit gespannt sein, welche Aufführung sie erwartet. Vielleicht verweilen sie sich in der Ausstellung, bis es soweit ist.

„Schatten der Tiefsee“ -
Ein Kinderprogramm in der Ausstellung „Expedition Nordmeere“ für Kinder ab 6 Jahren


Termin: Freitag, 6. Januar 2017, 15:00 Uhr
Eintrittspreise: 7,00 € für Kinder und 9,00 € für Erwachsene


Anmeldung erforderlich unter der Telefonnummer 0471-9323310 täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr. 

Kunsthandwerkermarkt im Fischbahnhof am 3. und 4. Dezember 2016

Der Kunsthandwerkermarkt im Fischbahnhof lädt am 2. Adventswochenende zu maritim-weihnachtlichem Bummeln ein.

Am 3. und 4. Dezember von 10:00 bis 18:00 Uhr im Fischbahnhof stimmt der Adventsmarkt gemütlich auf die Weihnachtszeit ein und bietet allen Besuchern des Schaufenster Fischereihafen ein warmes Plätzchen zum Verweilen und Stöbern.

Eine Vielzahl von Ausstellern zeigt liebevoll handgefertigte Unikate, die vielleicht auch ein passendes Geschenk zu Weihnachten sind. Auch der Weihnachtsbaum wird nicht fehlen und die Gärtnerei Rieger ergänzt die Ausstellung mit dem Motto „Tischschmuck zu Weihnachten“.

 

 

Nächste Folge „Zeitzeugen im Fischbahnhof“ am 15. November 2016

© Heiko Sandelmann
© Historisches Archiv der FBGmbH

Nachdem die Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe „Zeitzeugen im Fischbahnhof“ im Oktober mit großartiger Resonanz stattgefunden hat, findet die Fortsetzung am Dienstag, 15. November um 19:00 Uhr, diesmal auf der Veranstaltungsfläche im Fischbahnhof statt.

Teile der Ausstellung „Expedition Nordmeere“ werden aber auch dieses Mal zu sehen sein, denn die mobile Trennwand zwischen der Veranstaltungsfläche und der Ausstellung wird eigens für die Veranstaltung geöffnet.

Zeitzeuge im November ist Reinhard Meiners, der einen besonderen Bezug zur Fischereihafen-Betriebsgesellschaft hat, da er bereits 1966 in den Dienst der FBG trat und von 1973 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1996 als ihr Geschäftsführer tätig war. Gerade auch in Hinblick auf einen der damaligen großen Aufgabenbereiche der FBG, den Löschbetrieb, lag ihm der Kontakt zu den isländischen Reedereien sehr am Herzen. 1995 wurde die Deutsch-Isländische Gesellschaft DIG gegründet, in der Reinhard Meiners noch heute als Vorstandsmitglied aktiv tätig ist. Aufgrund seiner guten Beziehungen zu Island war Reinhard Meiners von 1994 bis 2013 Honorarkonsul der Republik Island.
 
Moderiert wird die Veranstaltung wieder von Gerd Blancke, der schon bei der ersten Veranstaltung durch seine launigen Einwürfe für beste Stimmung sorgte.

Am 17. Januar 2017 wird Gerd Blancke mit Hans Joachim Reim den nächsten „Zeitzeugen im Fischbahnhof“ begrüßen können. Reim ist der Eigner des Kutters „Steinbock“, mit dem er seit 1985 auf Krabbenfang geht, um dann anschließend die Krabben fangfrisch an seinem Stand im Schaufenster Fischereihafen zum Verkauf anzubieten.

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Flyer zur Veranstaltung als PDF

 

 

Fotoausstellung im Fischbahnhof zeigt ab sofort Arbeiten von Martina Buchholz

Ab sofort können Besucher des Schaufenster Fischereihafen auf der Veranstaltungsfläche des Fischbahnhofs die großformatigen Hafenlandschaften der Bremerhavener Fotografin Martina Buchholz entdecken. Die edel auf Alu-Dibond gezogenen Fotografien zeigen die besondere Atmosphäre und Vielseitigkeit der Bremerhavener Hafenlandschaft: vom Fischereihafen über die Havenwelten bis hin zum Containerterminal.

In der nun beginnenden kalten Jahreszeit bietet die Ausstellung einen willkommenen Anlass, sich nach einem Bummel durch die Läden in der Halle IV gemütlich zu einem heißen Getränk im Café im Fischbahnhof niederzulassen und sich die Fotografien auf der Veranstaltungsfläche anzusehen. Dort, wo sonst Veranstaltungen wie Empfänge, Bankette, Tagungen und Feiern stattfinden, werden tagsüber die Fotos zu sehen sein.

 

 

Fotoausstellung, Fotos: © Martina Buchholz

Autorenlesung und Buchausstellung am 6. November 2016

© Edition Falkenberg

Auf der Veranstaltungsfläche des Fischbahnhofs findet am Sonntag, 6. November von 10:00 bis 18:00 Uhr zum ersten Mal eine Buchausstellung der Buchhandlung Hübener statt. Um 15:00 Uhr wird außerdem der Bremerhavener Autor Jürgen Block aus seinem Debütroman „Die Heilungsreisenden“ vorlesen.

Neben der Lesung stellt die Buchhandlung Hübener Bücher mit regionalem Hintergrund aus. Angeboten wird Literatur u.a. zu folgenden Themenschwerpunkten:

  • Bremerhaven und Umzu
  • Grünkohlbücher
  • Maritime Bücher
  • Regionale Krimis
  • Regionale Naturbücher
  • Plattdeutsche Bücher

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Hübener.

Termin:
Sonntag, 6. November 2016, 10:00 bis 18:00 Uhr | Lesung: 15:00 Uhr


Jürgen Block: "Die Heilungsreisenden" (Edition Falkenberg, Bremen)
Umschlagtext:
Anna und Berti wurden ganz schön vom Leben gebeutelt. Es gab gute Tage, sicher. Aber schlechte gab es auch, und das nicht zu knapp. Aber gleich von schlechtem Leben reden? Nö. Weil, Anna und Berti haben sich den Humor bewahrt, wie eine eiserne Ration oder wie eine Kostbarkeit. Denn in Anna rumort wieder der Krebs – Krebs mit allem Pipapo. Kurzentschlossen wählt Anna statt OP-Schlachtbank einen Spontan-Urlaub. So zuckeln sie kreuz und quer durch die Weltgeschichte und erleben Abenteuer, von denen sie früher nicht einmal zu träumen wagten.

Der Roman »Die Heilungsreisenden«, der von einem tapferen Ehepaar handelt, verlangt ebenso tapfere Leser, die sich trauen, sich auf ein berührendes und etwas anders erzähltes Leseabenteuer einzulassen.

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung der Reihe „Zeitzeugen im Fischbahnhof“ am 18. Oktober im Fischbahnhof

Am Dienstag, 18. Oktober 2016, fand mit großartiger Resonanz die erste Veranstaltung „Zeitzeugen im Fischbahnhof“ in der Ausstellung „Expedition Nordmeere“ im Fischbahnhof statt. Mit dem Besucheraufkommen hatte die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH allerdings nicht gerechnet, als sie den Veranstaltungsort wählte. So war die Ausstellungsfläche bis zum letzten Stuhl belegt und weitere Besucher mussten in das Foyer ausweichen.

Der Moderator der Veranstaltung, Gerd Blancke, begrüßte die Besucher und gab vorab einige Informationen zum Veranstaltungsort, um dann den Auktionator Bernd Ahrens als ersten „Zeitzeugen“ vorzustellen.

Bernd Ahrens gab natürlich gleich eine Kostprobe der rasanten und kaum verständlichen Sprechweise der Auktionatoren zum Besten. Die Besucher der Veranstaltung ließen sich gern darauf ein und gaben ihre Gebote ab. Mit dem  Auktionshammer klopfte er auf die Bordwand des Schiffes „Nordmeere“.

In der anschließenden Gesprächsrunde erfragte Gerd Blancke den Ablauf der Fischauktion. Früher waren die Auktionen von der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft betrieben worden. Ende 1997 wurde die Bremerhavener Fischauktions GmbH gegründet und die Fischauktionen wurden unter der Leitung des isländischen Händers Samuel Hreinsson weiter fortgeführt.

Über seine mehr als 40-jährige berufliche Tätigkeit wusste Bernd Ahrens, der eine Ausbildung zum Großhandelskaufmann absolviert hat, viel und launig zu erzählen. Schmunzelnd berichtete er über die damals beliebten Kneipen, die nach der Fischauktion aufgesucht wurden, um einen “Kaffee oder Tee“ und, wie er einräumte, dazu auch Rum oder Weinbrand, zu trinken. Heutzutage finden nur noch wenige Auktionen statt und die Geschäfte werden mittlerweile telefonisch abgewickelt.

Untermalt wurde die Veranstaltung mit historischen Fotos von Fischauktionen, die aus dem Archiv der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft stammen.

Die Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt am 15. November 2016. Als Zeitzeuge ist  Reinhard Meiners, ehemaliger Geschäftsführer der FBG und Honorarkonsul a. D. der Republik Island, eingeladen. Beginn ist ebenfalls wieder um 19:00 Uhr.

Um dem Besucheraufkommen gerecht zu werden, wird dann die Veranstaltungsfläche im Fischbahnhof als Veranstaltungsort genutzt. Teile der  Ausstellung „Expedition Nordmeere“ werden aber ebenfalls zu sehen sein, denn die mobile Trennwand zwischen der Veranstaltungsfläche und der Ausstellung wird eigens für die Veranstaltung geöffnet.

Zeitzeugen im Fischbahnhof am 18.10.2016, Fotos: © Heiko Sandelmann

"Zeitzeugen im Fischbahnhof" am 18. Oktober und 15. November 2016

Wie war es früher und wie ist es heute? Am Dienstag, 18. Oktober 2016 um 19:00 Uhr findet zum ersten Mal die Veranstaltung „Zeitzeugen im Fischbahnhof“ in der historischen Fischversandhalle im Herzen des Schaufenster Fischereihafen statt.

Eingeladene Zeitzeugen aus der Fischwirtschaft blicken in lockerer Gesprächsatmosphäre auf ihre jahrzehntelange berufliche Erfahrung im Fischereihafen Bremerhaven zurück – und haben sicher auch einige Anekdoten im Gepäck. Moderiert wird die Veranstaltung von Gerd Blancke, vielen bekannt durch seine Aktivitäten im Bereich der plattdeutschen Musik, als Kabarettist und nicht zuletzt als Salzer des Bremerhavener Matjesordens.

Die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH (FBG) als Betreiberin des Fischbahnhofs möchte mit dieser Veranstaltungsreihe die Tradition der Fischwirtschaft und der Fischverarbeitung im Fischereihafen Bremerhaven aufleben lassen und Informationen an Interessierte jeder Generation weitergeben.

Den passenden atmosphärischen Rahmen bietet die im Fischbahnhof beheimatete Ausstellung „Expedition Nordmeere“, in der man sich unter anderem auch auf die Spuren der Fischereigeschichte – vom Fang an Bord eines Fischfängers hin zum Fischverkauf an Land – begeben kann. Historische Fotografien aus dem Archiv der FBG stimmen zusätzlich auf die Veranstaltung ein.

Zeitzeuge der ersten Veranstaltung ist Bernd Ahrens, der seit über 40 Jahren Auktionator in der Fischauktion im Fischereihafen Bremerhaven ist. Auktionatoren waren früher wegen ihrer kaum verständlichen, dafür umso rasanteren Sprechweise der Besuchermagnet in den frühen Morgenstunden. Die Fischauktion diente dazu, Preisabsprachen unter den Fischfängern und Fischhändlern zu verhindern.

Besucher sind natürlich herzlich eingeladen, auch selbst das Wort zu ergreifen. Der Eintritt ist kostenlos.

Flyer zur Veranstaltung (PDF)

Die nächste Veranstaltung „Zeitzeugen im Fischbahnhof“ findet am Dienstag, 15. November 2016 um 19:00 Uhr statt. Zu Gast: Reinhard Meiners, ehemaliger Geschäftsführer der FBG und Honorarkonsul a. D. der Republik Island.

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